Mobile Medien sind heutzutage fest in den Alltag von Familien integriert. Dies hat vielfältige Veränderungen zur Folge, die bei Eltern zu Sorgen um das Aufwachsen ihrer Kinder führen können und neue Herausforderungen für die Arbeit in pädagogischen Einrichtungen mit sich bringen. Read More →
Die qualitative Studie Children’s Media Lives wurde 2014 vom Office of Communications (Ofcom) ins Leben gerufen und begleitet 18 Kinder und Jugendliche, die zu Beginn der Erhebung zwischen acht und fünfzehn Jahren alt waren, über einen Zeitraum von drei Jahren. Anfang 2016 wurde der Bericht für das zweite Jahr der Untersuchung veröffentlicht und thematisiert neben allgemeinen Mediennutzungsgewohnheiten die Nutzung von Suchmaschinen und anderen Quellen im Internet, TV und Werbung, die Nutzung von Videospielen, Social Media, die Rolle von IT in Schulen sowie den Umgang mit potenziellen Risiken der Mediennutzung.
Technische Hilfsmittel können die elterliche Begleitung der Mediennutzung ihrer Kinder nicht ersetzen. Sie bieten den Eltern zwar verschiedene Kontrollmöglichkeiten. Damit können sie aber auch das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern gefährden. Dies zeigt ein aktueller Forschungsüberblick aus dem EU Kids Online-Netzwerk. Bieke Zaman und Marije Nouwen von der Katholischen Universität Leuven, Mitglieder des belgischen EU Kids Online-Teams, haben englischsprachige Studien über technische Hilfsmittel zur Medienerziehung ausgewertet.
The Class: Living and Learning in the Digital Age untersucht die Erfahrungen junger Menschen beim Aufwachsen und Lernen in der ‚digitalen Welt‘. Sonia Livingstone und Julian Sefton-Green begleiteten eine Klasse 13- bis 14-Jähriger über ein Jahr lang, um zu erfahren, welche Werte für sie wichtig sind, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen und wie sie mit den Chancen und Herausforderungen, die vor ihnen liegen, umgehen.
…und was bedeutet das für die elterliche Erziehung?
Welche Chancen und Risiken mit der Nutzung einhergehen und welche Herausforderungen sich Heranwachsenden, aber auch den Eltern im Erziehungsalltag stellen, wird auf dieser Veranstaltung am Beispiel von Ergebnissen aus den Projekten EU Kids Online und Net Children Go Mobile aufgezeigt und diskutiert.
Das medienpädagogische Forschungs- und Praxisprojekt ACT ON! des JFF – Institut für Medienpädagogik untersucht das Online-Handeln von Heranwachsenden im Alter von 10 bis 14 Jahren. Im Rahmen der ersten qualitativen Monitoring-Studie wurden 103 Jugendliche (Altersschwerpunkt: 12 bis 14 Jahre) in elf Gruppenerhebungen befragt.
Erste Ergebnisse der von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) herausgegebenen Studie „Mediatisierung mobil. Handy- und mobile Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen“ wurden am 1.10.2015 im Rahmen der Tagung „Always on! Wie Kinder und Jugendliche Smartphones nutzen“ in Düsseldorf präsentiert. Die Studie bietet unter anderem Informationen zu den Nutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen, Auswirkungen der digitalen Kommunikation auf das Miteinander in Familie und Freundeskreis sowie Einschätzungen zu Potenzialen und Gefahren der mobilen Internetnutzung.
Giovanna Mascheroni, Mitglied des EU Kids Online Netzwerkes, blickt in dieser Slideshare auf einen Teil der gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Projekten „EU Kids Online“ und „Net Children Go Mobile“ zurück und wagt einen Ausblick auf kommende Herausforderungen.
Die qualitative Studie „How parents of young children manage digital devices at home: the role of income, education and parental style“ basiert auf den Daten und Vorarbeiten eines Forschungsprojekts von Chauldron et al. (2015) – es wurden jeweils 10 Familien aus sieben europäischen Ländern mit 119 Kindern zwischen 0-8 Jahren interviewt. Read More →
Im Fokus des zweiten Better Internet for Kids (BIK) bulletin steht das Thema ‚Online-Extremismus und Radikalisierung‘ – der Artikel enthält diverse Informationen, Verweise auf Studien und Ratgeber sowie Initiativen und Konferenzen, die sich mit dem Thema befassen. Read More →










