Das EU Kids Online research Network hat einen Report zum Thema Social Media Age Ban veröffentlicht. In dem Report bewerten sie die Umfrageergebnisse von 29.169 Kindern und Jugendlichen zwischen 9 und 16 Jahren. Die Ergebnisse umfassen die Online-Aktivität von Kindern und Jugendlichen, ihr Sicherheitsgefühl und ihre Gedanken zu der Altersbegrenzung. Mehr dazu hier.

Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat am 24. Juni 2026 ihren Bericht vorgelegt, der einen klaren Fahrplan für einen wirksamen, entwicklungsorientierten Jugendmedienschutz aufzeigt. Ziel ist es, digitale Räume so zu gestalten, dass sie den Rechten, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen gerecht werden. Die Kommission setzt dabei auf den Dreiklang von Schutz, Befähigung und Teilhabe.

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Die DAK führt seit 2019 Längsschnittstudien zum Medienverhalten Jugendlicher durch. Im Fokus stehen Mediennutzungsmuster und damit assoziierte Risikofaktoren. In der aktuellen Studie werden neben digitalen Spielen, sozialen Medien und Online-Videos  auch generative KI-Chatbots berücksichtigt. Neben dem Nutzungsverhalten werden u.a. Bindungsstrukturen sowie psychosoziale Belastungen betrachtet. Der Link zur Studie befindet sich hier.

Die Vodafone-Stiftung befragte in einer Studie über 1.000 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren zu ihrem Social-Media-Nutzungsverhalten. Die Ergebnisse zeigen: Der Hauptnutzungsgrund ist Unterhaltung, aber auch der Austausch mit Freund*innen und die Suche nach Inspirationen sind häufig genannte Gründe für die Nutzung. Problematisch wird es, wenn es um Selbstregulierung geht: 73% der Befragten geben an, Social Media länger zu nutzen, als ihnen lieb ist. Hier der Link zur Studie .

Welche Instagram-Inhalte identitätsstiftend für 10- bis 14-Jährige sind, stellt der neue ACT ON! Short Report Nr. 9 vor. Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse, die sich auf Medienanalysen und Workshops mit Kindern und Jugendlichen stützt, verdeutlicht, dass neben Social-Media-Stars Themen wie Körperakzeptanz, sexuelle Identität, Liebesbeziehungen und gesellschaftliches Engagement relevant sind. Zudem dient Instagram eher der Orientierung an bekannten Personen und nicht explizit der Informationssuche. 

Die Recherchen des Journalisten Matt Richtel zeigen auf, dass sich in den USA die mentale Gesundheit von Jugendlichen in einer Krise befindet. Der starke Anstieg an selbstverletzenden Phänomenen und Depressionen, trifft auf ein Hilfesystem, welches mit wenig Ressourcen ausgestattet ist, um angemessene Unterstützungsangebote bereitzustellen. Im Artikel der New York Times werden die Perspektiven der jungen Erwachsenen eindrücklich beschrieben und die Rolle der sozialen Medien andiskutiert.