Die Meta-Analyse, basierend auf 71 Studien mit insgesamt 98.299 Studienteilnehmer*innen verweist auf einen Zusammenhang zwischen mentaler Gesundheit und Short-Form-Video-Formaten (SFV). Interessant: Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene sind von den negativen Folgen betroffen. Link zur Studie: hier.
Die Vodafone-Stiftung befragte in einer Studie über 1.000 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren zu ihrem Social-Media-Nutzungsverhalten. Die Ergebnisse zeigen: Der Hauptnutzungsgrund ist Unterhaltung, aber auch der Austausch mit Freund*innen und die Suche nach Inspirationen sind häufig genannte Gründe für die Nutzung. Problematisch wird es, wenn es um Selbstregulierung geht: 73% der Befragten geben an, Social Media länger zu nutzen, als ihnen lieb ist. Hier der Link zur Studie .
In den jüngsten Debatten in Medien und Politik wurden Verbote als politisches Instrument zum Schutz der Sicherheit von Kindern in der digitalen Welt hervorgehoben. Verschiedene Forscherinnen und Forscher sowie Bildungsinitiativen haben sich diesbezüglich kritisch geäußert. Das Statement des EU Kids Online-Netzwerks wurde heute veröffentlicht:
https://bit.ly/EUKidsOnline-statement-on-bans
Welche Instagram-Inhalte identitätsstiftend für 10- bis 14-Jährige sind, stellt der neue ACT ON! Short Report Nr. 9 vor. Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse, die sich auf Medienanalysen und Workshops mit Kindern und Jugendlichen stützt, verdeutlicht, dass neben Social-Media-Stars Themen wie Körperakzeptanz, sexuelle Identität, Liebesbeziehungen und gesellschaftliches Engagement relevant sind. Zudem dient Instagram eher der Orientierung an bekannten Personen und nicht explizit der Informationssuche.
Die Recherchen des Journalisten Matt Richtel zeigen auf, dass sich in den USA die mentale Gesundheit von Jugendlichen in einer Krise befindet. Der starke Anstieg an selbstverletzenden Phänomenen und Depressionen, trifft auf ein Hilfesystem, welches mit wenig Ressourcen ausgestattet ist, um angemessene Unterstützungsangebote bereitzustellen. Im Artikel der New York Times werden die Perspektiven der jungen Erwachsenen eindrücklich beschrieben und die Rolle der sozialen Medien andiskutiert.





