Das EU Kids Online research Network hat einen Report zum Thema Social Media Age Ban veröffentlicht. In dem Report bewerten sie die Umfrageergebnisse von 29.169 Kindern und Jugendlichen zwischen 9 und 16 Jahren. Die Ergebnisse umfassen die Online-Aktivität von Kindern und Jugendlichen, ihr Sicherheitsgefühl und ihre Gedanken zu der Altersbegrenzung. Mehr dazu hier.
Nach dem Bericht der deutschen Expertenkommission hat nur auch der euopäiasche Sonderausschuss seinen Bericht vorgeleget. Dieser zielt auf die Etablierung europaweit einheitliche Standards für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum bei gleichzeitiger Sicherstellung ihrer Teilhabe an den Chancen der Digitalisierung.
Read More →Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat am 24. Juni 2026 ihren Bericht vorgelegt, der einen klaren Fahrplan für einen wirksamen, entwicklungsorientierten Jugendmedienschutz aufzeigt. Ziel ist es, digitale Räume so zu gestalten, dass sie den Rechten, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen gerecht werden. Die Kommission setzt dabei auf den Dreiklang von Schutz, Befähigung und Teilhabe.
Read More →Das Whitepaper „KI und Kinder“ von Jessica Heesen, Klaus Heine und Bernhard Hüngsberg beleuchtet Chancen und Risiken von KI für Kinder. Es erläutert, wie KI kindgerecht gestaltet werden kann, welche Schutzmechanismen für Kinder zur Verfügung stehen, aber auch welche positiven Nutzungsmöglichkeiten KI bietet. Mehr darüber hier.
Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut erforschte die Darstellung von Kindern unter 5 Jahren in monetarisierten Social-Media-Profilen (Youtube, Instagram & TikTok). Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder zwar häufig auf den Profilen zu sehen sind, jedoch eher selten im Zentrum der Beiträge stehen. Die Präsentation von Kindern fungiere oftmals als Authentizitätsnachweis, Interaktionsaspekt und Community-Verstärker. Der Link zur Studie findet sich hier.
Die DAK führt seit 2019 Längsschnittstudien zum Medienverhalten Jugendlicher durch. Im Fokus stehen Mediennutzungsmuster und damit assoziierte Risikofaktoren. In der aktuellen Studie werden neben digitalen Spielen, sozialen Medien und Online-Videos auch generative KI-Chatbots berücksichtigt. Neben dem Nutzungsverhalten werden u.a. Bindungsstrukturen sowie psychosoziale Belastungen betrachtet. Der Link zur Studie befindet sich hier.
Die Bitkom-Studie befragte im Jahr 2025 Eltern und Kinder zu ihrem Mediennutzungsverhalten. Der Fokus liegt dabei auf den Eltern: Wie begleiten sie die Mediennutzung ihrer Kinder und wie kompetent fühlen sie sich im Umgang mit digitalen Medien? Die Studie zeigt, dass Eltern sich engagiert mit der Mediennutzung ihrer Kinder auseinandersetzen, jedoch an Grenzen stoßen, wenn es um Fachwissen geht. Zur Studie geht es hier.
In dem von Laura Sūna und Wolfgang Reißmann herausgegebenen Sammelband werden Prozesse der Selbst- und Sozialwerdung im Kontext von restrukturierten Medien- und Alltagswelten betrachtet. Als Begründung für die Restrukturierung wird u.a. auf eine zunehmende Datafizierung und Automatisierung verwiesen. Der Einzug smarter Technologien in den Alltag prägt Subjektivierungsprozesse. Der Link zum Buch findet sich hier (kostenpflichtig).
Der Forschungsverbund EU Kids Online hat anlässlich des Safer Internet Days 2026 einen Bericht zur den Erfahrungen Jugendlicher mit generativer KI veröffentlicht. Insgesamt wurden wurden 25.592 Jugendliche (9 bis16 Jahre) aus 17 europäischen Ländern befragt und 244 Interviews mit Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) in 15 Ländern geführt. Read More →
In dem Buch „Sozialisation in einer sich wandelnden Medienumgebung. Zur Erweiterung und Veränderung des Beziehungsnetzwerks“ werden die Ergebnisse der zweiten Hälfte einer Längsschnittstudie präsentiert. Die Studie erforscht medienbezogene Aushandlungsprozesse und deren Einwirken auf die Beziehungsnetzwerke von Kindern und Jugendlichen. Das Buch ist Open Access verfügbar (Link).










