Die Bitkom-Studie befragte im Jahr 2025 Eltern und Kinder zu ihrem Mediennutzungsverhalten. Der Fokus liegt dabei auf den Eltern: Wie begleiten sie die Mediennutzung ihrer Kinder und wie kompetent fühlen sie sich im Umgang mit digitalen Medien? Die Studie zeigt, dass Eltern sich engagiert mit der Mediennutzung ihrer Kinder auseinandersetzen, jedoch an Grenzen stoßen, wenn es um Fachwissen geht. Zur Studie geht es hier.
In dem von Laura Sūna und Wolfgang Reißmann herausgegebenen Sammelband werden Prozesse der Selbst- und Sozialwerdung im Kontext von restrukturierten Medien- und Alltagswelten betrachtet. Als Begründung für die Restrukturierung wird u.a. auf eine zunehmende Datafizierung und Automatisierung verwiesen. Der Einzug smarter Technologien in den Alltag prägt Subjektivierungsprozesse. Der Link zum Buch findet sich hier (kostenpflichtig).
Der Forschungsverbund EU Kids Online hat anlässlich des Safer Internet Days 2026 einen Bericht zur den Erfahrungen Jugendlicher mit generativer KI veröffentlicht. Insgesamt wurden wurden 25.592 Jugendliche (9 bis16 Jahre) aus 17 europäischen Ländern befragt und 244 Interviews mit Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) in 15 Ländern geführt. Read More →
Eine internationale Studie der BBC ergab, dass ein Drittel aller Antworten von KI-Anwendungen fehlerhaft sind (unabhängig von der Sprache). Bei Google Gemini beläuft sich die Fehlerquote auf die Hälfte aller Ergebnisse. Gleichzeitig haben die Nutzer*innen der KI-basierten Anwendungen viel Vertrauen in die KI-generierten Ergebnisse. Der Bericht zur Studie findet sich hier.
Seit 1998 untersucht die JIM-Studie das Medienverhalten von 12- bis 19-Jährigen. In der diesjährigen Studie wird ein deutlicher Anstieg der KI-Nutzung zur Informationsbeschaffung festgestellt. Das zentrale Medium bleibt das Smartphone. Die Studie stellt Schwierigkeiten in der Selbstregulierung bei der Smartphonenutzung fest. Weitere Erkenntnisse finden sich hier.
Die Meta-Analyse, basierend auf 71 Studien mit insgesamt 98.299 Studienteilnehmer*innen verweist auf einen Zusammenhang zwischen mentaler Gesundheit und Short-Form-Video-Formaten (SFV). Interessant: Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene sind von den negativen Folgen betroffen. Link zur Studie: hier.
Die quantitative Studie von ARD und ZDF liefert umfassende Daten zur Mediennutzung der gesamten Bevölkerung in Deutschland. Bei der Studie handelt es sich um eine Langzeitstudie, die bereits 1964 Daten zur Mediennutzung erhob. Die diesjährigen Studienergebnisse finden sich hier.
Die Vodafone-Stiftung befragte in einer Studie über 1.000 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren zu ihrem Social-Media-Nutzungsverhalten. Die Ergebnisse zeigen: Der Hauptnutzungsgrund ist Unterhaltung, aber auch der Austausch mit Freund*innen und die Suche nach Inspirationen sind häufig genannte Gründe für die Nutzung. Problematisch wird es, wenn es um Selbstregulierung geht: 73% der Befragten geben an, Social Media länger zu nutzen, als ihnen lieb ist. Hier der Link zur Studie .
Der Report beleuchtet verschiedene Online-Risiken, darunter Gefahren durch den Kontakt mit Fremden (z. B. Scamming, sexuelle Belästigung oder Hate Speech), inhaltsbezogene Risiken, wie überfordernde oder nicht altersgerechte Inhalte, sowie Formen von Cybermobbing. Darüber hinaus werden Schutzmaßnahmen vorgestellt, die Kinder und Jugendliche selbst wahrnehmen und anwenden. Auch die Rolle der Eltern im Umgang mit diesen Risiken wird eingehend thematisiert. Link zum Bericht.
Der Überblick über virtuelles Guthaben gestaltet sich häufig schwieriger als der Umgang mit Bargeld, was den Umgang mit Ausgaben in Online-Games zusätzlich erschwert. Überdies enthalten Spiele oftmals komplexe und teils manipulative Kostenstrukturen sowie glücksspielähnliche Mechanismen, die dazu führen können, dass Nutzer*innen mehr Geld ausgeben als geplant. Wie Jugendliche mit diesen Herausforderungen von Games umgehen, wird in dieser Studie untersucht.









