Das Whitepaper „KI und Kinder“ von Jessica Heesen, Klaus Heine und Bernhard Hüngsberg beleuchtet Chancen und Risiken von KI für Kinder. Es erläutert, wie KI kindgerecht gestaltet werden kann, welche Schutzmechanismen für Kinder zur Verfügung stehen, aber auch welche positiven Nutzungsmöglichkeiten KI bietet. Mehr darüber hier.

Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut erforschte die Darstellung von Kindern unter 5 Jahren in monetarisierten Social-Media-Profilen (Youtube, Instagram & TikTok). Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder zwar häufig auf den Profilen zu sehen sind, jedoch eher selten im Zentrum der Beiträge stehen. Die Präsentation von Kindern fungiere oftmals als Authentizitätsnachweis, Interaktionsaspekt und Community-Verstärker. Der Link zur Studie findet sich hier.

Die DAK führt seit 2019 Längsschnittstudien zum Medienverhalten Jugendlicher durch. Im Fokus stehen Mediennutzungsmuster und damit assoziierte Risikofaktoren. In der aktuellen Studie werden neben digitalen Spielen, sozialen Medien und Online-Videos  auch generative KI-Chatbots berücksichtigt. Neben dem Nutzungsverhalten werden u.a. Bindungsstrukturen sowie psychosoziale Belastungen betrachtet. Der Link zur Studie befindet sich hier.

Die Bitkom-Studie befragte im Jahr 2025 Eltern und Kinder zu ihrem Mediennutzungsverhalten. Der Fokus liegt dabei auf den Eltern: Wie begleiten sie die Mediennutzung ihrer Kinder und wie kompetent fühlen sie sich im Umgang mit digitalen Medien? Die Studie zeigt, dass Eltern sich engagiert mit der Mediennutzung ihrer Kinder auseinandersetzen, jedoch an Grenzen stoßen, wenn es um Fachwissen geht. Zur Studie geht es hier.

In dem von Laura Sūna und Wolfgang Reißmann herausgegebenen Sammelband werden Prozesse der Selbst- und Sozialwerdung im Kontext von restrukturierten Medien- und Alltagswelten betrachtet. Als Begründung für die Restrukturierung wird u.a. auf eine zunehmende Datafizierung und Automatisierung verwiesen. Der Einzug smarter Technologien in den Alltag prägt Subjektivierungsprozesse. Der Link zum Buch findet sich hier (kostenpflichtig).

EUKO AI

Der Forschungsverbund EU Kids Online hat anlässlich des Safer Internet Days 2026 einen Bericht zur den Erfahrungen Jugendlicher mit generativer KI veröffentlicht. Insgesamt wurden wurden 25.592 Jugendliche (9 bis16 Jahre) aus 17 europäischen Ländern befragt und 244 Interviews mit Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) in 15 Ländern geführt. Read More →

In dem Buch „Sozialisation in einer sich wandelnden Medienumgebung. Zur Erweiterung und Veränderung des Beziehungsnetzwerks“ werden die Ergebnisse der zweiten Hälfte einer Längsschnittstudie präsentiert. Die Studie erforscht medienbezogene Aushandlungsprozesse und deren Einwirken auf die Beziehungsnetzwerke von Kindern und Jugendlichen. Das Buch ist Open Access verfügbar (Link).

Eine internationale Studie der BBC ergab, dass ein Drittel aller Antworten von KI-Anwendungen fehlerhaft sind (unabhängig von der Sprache).  Bei Google Gemini beläuft sich die Fehlerquote auf die Hälfte aller Ergebnisse. Gleichzeitig haben die Nutzer*innen der KI-basierten Anwendungen viel Vertrauen in die KI-generierten Ergebnisse. Der Bericht zur Studie findet sich hier.

Seit 1998 untersucht die JIM-Studie das Medienverhalten von 12- bis 19-Jährigen. In der diesjährigen Studie wird ein deutlicher Anstieg der KI-Nutzung zur Informationsbeschaffung festgestellt. Das zentrale Medium bleibt das Smartphone. Die Studie stellt Schwierigkeiten in der Selbstregulierung bei der Smartphonenutzung fest. Weitere Erkenntnisse finden sich hier.