„EU Keeping Internet Digital Spaces Accountable and Trustworthy“ – kurz EU Kids Act – heißt der Vorschlag der EU-Kommission für einen umfassenden Gesetzesentwurf zum Kinder- und Jugendmedienschutz in der digitalen Welt. Plattformen sollen dabei stärker in die Verantwortung genommen werden, um Risiken für Minderjährige zu begrenzen und deren Privatsphäre zu schützen.
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Die internationale vergleichende EU Kids Online-Studie bietet einen umfassenden Überblick über die Onlinenutzung von Kindern und Jugendlichen in Europa. Befragt wurden 28.465 Personen im Alter von 10 bis 16 Jahren aus 19 europäischen Ländern. Die Ergebnisse zeigen, wie sich die Nutzungspraktiken und Online-Erfahrungen junger Menschen sowie deren Sorgen und Risiken seit 2020 verändert haben. >> Zum Bericht

Der Forschungsverbund EU Kids Online hat einen Report veröffentlicht, der das Thema Social-Media-Verbot genauer in den Blick nimmt. Der Bericht basiert auf Umfrageergebnissen von 29.169 Kindern und Jugendlichen zwischen neun und 16 Jahren. Die Ergebnisse umfassen die Online-Aktivität von Kindern und Jugendlichen, ihr Sicherheitsgefühl sowie ihre Gedanken zur Altersbegrenzung. >> Zum Bericht

Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat am 24. Juni 2026 ihren Bericht vorgelegt, der einen klaren Fahrplan für einen wirksamen, entwicklungsorientierten Jugendmedienschutz aufzeigt. Ziel ist es, digitale Räume so zu gestalten, dass sie den Rechten, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen gerecht werden. Die Kommission setzt dabei auf den Dreiklang von Schutz, Befähigung und Teilhabe.

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Das Whitepaper „KI und Kinder“ von Jessica Heesen, Klaus Heine und Bernhard Hüngsberg beleuchtet Chancen und Risiken von KI für Kinder. Es erläutert, wie KI kindgerecht gestaltet werden kann, welche Schutzmechanismen für Kinder zur Verfügung stehen, aber auch welche positiven Nutzungsmöglichkeiten KI bietet. Mehr darüber hier.

In dem Buch „Sozialisation in einer sich wandelnden Medienumgebung. Zur Erweiterung und Veränderung des Beziehungsnetzwerks“ werden die Ergebnisse der zweiten Hälfte einer Längsschnittstudie präsentiert. Die Studie erforscht medienbezogene Aushandlungsprozesse und deren Einwirken auf die Beziehungsnetzwerke von Kindern und Jugendlichen. Das Buch ist Open Access verfügbar (Link).

Der Report beleuchtet verschiedene Online-Risiken, darunter Gefahren durch den Kontakt mit Fremden (z. B. Scamming, sexuelle Belästigung oder Hate Speech), inhaltsbezogene Risiken, wie überfordernde oder nicht altersgerechte Inhalte, sowie Formen von Cybermobbing. Darüber hinaus werden Schutzmaßnahmen vorgestellt, die Kinder und Jugendliche selbst wahrnehmen und anwenden. Auch die Rolle der Eltern im Umgang mit diesen Risiken wird eingehend thematisiert. Link zum Bericht.

Seit 2019 fördert die DAK eine Mediensucht-Studie, die durch das deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) durchgeführt wird. Sie untersuchen das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen und deren problematische Nutzungsmuster nach ICD-11 Kriterien. 

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Im Mai 2024 erschien der neue Ergebnisbericht der Studie „Kinder und Jugendliche als Opfer von Cybergrooming“ der Landesanstalt für Medien NRW. Die Ergebnisse der mittlerweile vierten Befragungswelle geben erneut Einblicke in die Formen des Cybergroomings, denen Kinder und Jugendliche im Netz begegnen, das allgemeine Mediennutzungsverhalten der Befragten sowie spezifische Wünsche nach Unterstützungsangeboten. Read More →