Das Whitepaper „KI und Kinder“ von Jessica Heesen, Klaus Heine und Bernhard Hüngsberg beleuchtet Chancen und Risiken von KI für Kinder. Es erläutert, wie KI kindgerecht gestaltet werden kann, welche Schutzmechanismen für Kinder zur Verfügung stehen, aber auch welche positiven Nutzungsmöglichkeiten KI bietet. Mehr darüber hier.

Das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut erforschte die Darstellung von Kindern unter 5 Jahren in monetarisierten Social-Media-Profilen (Youtube, Instagram & TikTok). Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder zwar häufig auf den Profilen zu sehen sind, jedoch eher selten im Zentrum der Beiträge stehen. Die Präsentation von Kindern fungiere oftmals als Authentizitätsnachweis, Interaktionsaspekt und Community-Verstärker. Der Link zur Studie findet sich hier.

In dem von Laura Sūna und Wolfgang Reißmann herausgegebenen Sammelband werden Prozesse der Selbst- und Sozialwerdung im Kontext von restrukturierten Medien- und Alltagswelten betrachtet. Als Begründung für die Restrukturierung wird u.a. auf eine zunehmende Datafizierung und Automatisierung verwiesen. Der Einzug smarter Technologien in den Alltag prägt Subjektivierungsprozesse. Der Link zum Buch findet sich hier (kostenpflichtig).

Seit 1998 untersucht die JIM-Studie das Medienverhalten von 12- bis 19-Jährigen. In der diesjährigen Studie wird ein deutlicher Anstieg der KI-Nutzung zur Informationsbeschaffung festgestellt. Das zentrale Medium bleibt das Smartphone. Die Studie stellt Schwierigkeiten in der Selbstregulierung bei der Smartphonenutzung fest. Weitere Erkenntnisse finden sich hier.

Der Report beleuchtet verschiedene Online-Risiken, darunter Gefahren durch den Kontakt mit Fremden (z. B. Scamming, sexuelle Belästigung oder Hate Speech), inhaltsbezogene Risiken, wie überfordernde oder nicht altersgerechte Inhalte, sowie Formen von Cybermobbing. Darüber hinaus werden Schutzmaßnahmen vorgestellt, die Kinder und Jugendliche selbst wahrnehmen und anwenden. Auch die Rolle der Eltern im Umgang mit diesen Risiken wird eingehend thematisiert. Link zum Bericht.

Seit 2019 fördert die DAK eine Mediensucht-Studie, die durch das deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) durchgeführt wird. Sie untersuchen das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen und deren problematische Nutzungsmuster nach ICD-11 Kriterien. 

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Im Mai 2024 erschien der neue Ergebnisbericht der Studie „Kinder und Jugendliche als Opfer von Cybergrooming“ der Landesanstalt für Medien NRW. Die Ergebnisse der mittlerweile vierten Befragungswelle geben erneut Einblicke in die Formen des Cybergroomings, denen Kinder und Jugendliche im Netz begegnen, das allgemeine Mediennutzungsverhalten der Befragten sowie spezifische Wünsche nach Unterstützungsangeboten. Read More →

Die Landesanstalt für Medien NRW veröffentlichte einen Bericht über eine repräsentative forsa-Umfrage zu Hate Speech. Zentrale Untersuchungsergebnisse thematisieren u.a. die Wahrnehmung, Ausprägungen und Betroffenheit von Hate Speech und das darauf folgende Verhalten von Internet-Nutzer*innen. Auch die Einschätzung der Befragten zu Präventionsmaßnahmen wurde erhoben. Der vollständige Bericht und weitere Materialien können auf der Website der Landesanstalt für Medien NRW eingesehen werden.